Injektionen intraartikulär

Die Arthrose (Arthrosis deformans) gehört zu den „großen Volkskrankheiten" und ist ein Synonym für verschleißbedingte Gelenkerkrankungen.

Am häufigsten sind die Fingermittel- und -endgelenke, die Knie-, Hüft- und Sprunggelenke sowie die Schultergelenke betroffen.

In einem Arthrosegelenk findet ein übermäßiger Knorpelabbau statt, sodass knorpelabbau-hemmende Substanzen, wie die Hyaluronsäure, eine Verzögerung des Arthroseprozesses erreichen können.

In zahlreichen Studien konnte eine Besserung der Gelenkfunktion unter gleichzeitiger Abschwellung und Schmerzreduktion aufgezeigt werden.

Da das Kniegelenk am häufigsten von der Arthrose betroffen ist und sich anatomisch besonders gut für die Einbringung der Hyaluronsäure mittels Gelenkpunktion (intraartikuläre Injektion) eignet, wird diese Behandlung oftmals bei Arthrosepatienten eingesetzt.

Nach entsprechender Aufklärung und vorgeschalteter Sonographie, wird unter strenger Beachtung sterilen Arbeitens und unter örtlicher Betäubung das Hyaluronsäurepräparat von außen in das Kniegelenk gespritzt. Diese Behandlung kann je nach Wirkung mehrfach in den folgenden Wochen und Monaten wiederholt werden.

Ihr Nutzen

Die Anwendung von Hyaluronsäure insbesondere am Knie, bewirkt durch eine Verbesserung der Gelenkfunktion, Abschwellung und Schmerzlinderung eine Steigerung der Lebensqualität bei Arthrosepatienten.